Montagmorgen, 8:43. Das Hochsicherheitslabor „SpectroLab“ füllt sich langsam mit seinen Angestellten. Noch überlagert der Geruch von Kaffee den der Substanzen, doch mit dem Beginn eurer Versuchsreihe wird sich dies auch noch ändern.

Geleitet wird das SpectroLab von Professor Krypton. Weltruhm erlangte sie, als ihr die Synthese von polymerem Stickstoff gelang – im Alter von 7 Jahren. An ihrem 18. Geburtstag ließ sie ihren Nachnamen auf Krypton ändern, um ihrem Lieblingselement Respekt zu zollen.

Ganz normal ist Professor Krypton sicherlich nicht!

Gemeinsam arbeitet ihr an einem streng geheimen Projekt. Professor Krypton hat einen gutartigen Virus entdeckt, der es möglich machen könnte, eine bisher als unheilbar geltende Krankheit zu behandeln. Ihr seid gerade in der Testphase mit verschiedenen Substanzen, um die Beständigkeit des Virus zu testen.

In euren ersten Tests wurde schon klar, dass der Virus aggressiv ist. Eingesetzt in bestimmte Substanzen könnte er gefährlich sein. In euren Laborproben möchtet ihr genau dieses Verhalten studieren. Ihr wisst, dass Professor Krypton auch schon am Gegenmittel geforscht hat, doch sie ihre Erkenntnisse noch nicht preisgeben will.

9:06. Heute steht eines der wichtigsten Experimente an. Professor Krypton hat den Virus schon vor einer Woche in die Substanz eingepfl anzt, nun geht es zur Auswertung. Ihr sitzt noch gemütlich bei eurem Frühstückskaffee, während sie sich mit dem Kolben in den Versuchsraum begibt. Dabei könnt ihr beobachten, dass sie heute mit erhöhter Sicherheit vorgeht. Kurz nachdem sie den Stöpsel vom Kolben entfernt, merkt ihr, dass etwas mit ihr nicht in Ordnung ist. Mit der Flasche in der Hand fällt sie zu Boden. Bevor sie in Ohnmacht fällt, wendet sie sich mit letzter Kraft an euch:

„Stellt das Gegenmittel her. Hinweise sind auf meinem Schreibtisch.“

Der hochkonzentrierte Dampf hat sie wohl in die Knie gezwungen. Ihr könnt erkennen, dass er sich langsam aber sicher im Raum verbreitet. Als ihr den Raum betretet, vernehmt ihr den Geruch von verfaulten Eiern. Ihr scheint den nun nicht mehr so hochkonzentrierten Geruch wohl besser zu vertragen als Professor Krypton. Im Gegensatz zu ihr könnt ihr euch bei Bewusstsein halten. Alle Versuche, den Zustand der Professorin zu verbessern, schlagen fehl.

Schnell wird euch bewusst, dass ihr das Gegenmittel fi nden müsst, um Professor Krypton zu retten. Auf ihrem Schreibtisch fi ndet ihr eine kryptische Notiz und ein paar weitere mysteriöse Gegenstände. Diese müssen euch wohl weiterhelfen!